Es ist Aufgabe aller Lehrpersonen einer Schule, die ihnen anvertrauten Schüler zu beraten und ihnen dadurch zu helfen, ihre Begabungen zu erkennen und die gegebenen Bildungsmöglichkeiten wahrzunehmen. Hierfür ist der Kontakt, den Sie als Eltern zu den Lehrern Ihrer Kinder halten, oft eine wichtige Hilfe. Viele Fragen können mit den einzelnen Fachlehrern oder dem Klassenlehrer geklärt werden. Allerdings reicht die Beratung, die der einzelne Lehrer leisten kann, angesichts der Vielfalt der Bildungswege und der im Einzelfall anstehenden pädagogisch-psychologischen Problembereiche nicht in jedem Fall aus, sondern bedarf der Ergänzung. Hier beginnt nun das Tätigkeitsfeld eines ausgebildeten Beratungslehrers.
Seit Beginn des Schuljahres 1990/91 bietet die Lessing-Realschule Eltern und / oder Schülern durch Herrn Dipl.Päd. Norbert Häsel die Hilfe eines Beratungslehrers an.
Folgende Beratungsschwerpunkte sind denkbar:
1. Schullaufbahnberatung, d.h. Informationen und Beratung bei / über
* weiterführende Schulformen
* Schulübergänge
* Differenzierungsmöglichkeiten
* Berufsorientierung
2. Pädagogisch-psychologische Einzelfallhilfe, d.h. Beratung und Hilfe bei
* Lernstörungen und Störungen des Arbeitsverhaltens
* Psychosozialen Schwierigkeiten (Außenseiter, Verhaltensauffälligkeiten)
* Emotionalen Störungen (Prüfungsangst, Schulangst, Schulunlust)
* Suchtproblematik
3. Vermittlung an weiterführende Beratungseinrichtungen
* Arbeitsamt
* Familienberatungsstellen
* Schulpsychologen
Für den Beratungsprozess gelten folgende Grundsätze:
1. Freiwilligkeit (Niemand wird zu einem Beratungsgespräch gezwungen)
2. Verschwiegenheit (Herr Häsel ist dazu verpflichtet, keine ihm anvertrauten Informationen
ohne Einverständnis der Betroffenen an Dritte weiterzugeben).
Beratungstermine können mit Herrn Häsel abgesprochen werden:
Durch direkte Ansprache von Seiten der Schüler
Telefonisch über unser Schulsekretariat (Tel. 02721-3768)
Eingestellt von Ew